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EU-Fördergelder fließen in heimische Projekte

Die Bürger der LEADER-Region Vorderland-Walgau-Bludenz profitieren von den bis dato sieben eingereichten Projekten und Kleinprojekten. Die Verbesserung des Gemeinwohls der Bevölkerung steht dabei im Fokus.

Über reges Interesse freut sich der Verein LEADER-Region Vorderland-Walgau Bludenz seit der offiziellen Anerkennung im letzten Jahr. Über 50 Projektideen aus der gesamten Region wurden beim LEADER-Management vorgestellt. Insgesamt sieben Projektträger haben ihren fertigen Projektantrag eingereicht. Davon sind die meisten Projekte schon in vollem Gange und warten nur noch auf die endgültige Förderzusage durch die zuständige Landesstelle in Bregenz.

 

Bewusste Bildung und Bewusstseinsbildung

Diese zwei Themen stehen bei den Projekten „Bildungsnetzwerk Zwischenwasser“ und „Vertrauen am Markt - Sennerei Schnifis“ auf dem Programm. Das Projekt Bildungsnetzwerk Zwischenwasser fördert die Vernetzung der Bildungseinrichtungen um gemeinsame Synergien zu nutzen. Es werden optimale Rahmenbedingungen für die persönliche Entwicklung der Kinder und Jugendlichen angestrebt.

Das Ziel der Sennerei Schnifis ist es, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Region zu stärken. Mit dem Erhalt der Landwirtschaft bleibt auch die Kulturlandschaft bestehen. Durch den Kauf von regionalen Produkten leistet der Konsument damit seinen Beitrag.

 

Eines der schönsten Naherholungsgebiete der Region – Montjola Weiher in Thüringen

Der allseits beliebte Montjola Weiher wird wieder erlebbar! Ein leichter Zugang ermöglicht ein erfrischendes Bad im kühlen Nass. Die naturnahe Rekultivierung des Weihers macht das beliebte Naherholungsgebiet noch attraktiver. Ein Lehrpfad berichtet über die Geschichte der Wasserkraft und Industrie in Thüringen. Somit kommt neben der Erholung auch die Bildung nicht zu kurz.

 

Generationsübergreifende Planung des Freizeitplatzes in Bludesch

In der ersten Phase des Projektes wird ein Konzept zur Gestaltung des Freizeitplatzes erstellt. Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden im Prozess beteiligt und dürfen ihre Wünsche an den Platz anbringen. Ist eher ein Beachvolleyballplatz oder doch lieber eine Skateboard-Bahn gefragt? Der Freizeitplatz soll BewohnerInnen jeden Alters ansprechen. Spielen – Bewegen – Kommunizieren. Ein gutes Beispiel für einen gelungenen Bottom-up Ansatz.

 

Flüchtlinge mit Fahrrädern unterwegs durchs Ländle

Bei einem Kleinprojekt aus dem Vorderland wird eine Initiative ins Leben gerufen, die ausgediente und beschädigte Fahrräder aus den Kellern und Garagen locken soll. Diese werden dann gemeinsam mit den Flüchtlingen repariert. Nach einer Verkehrsschulung durch die Polizei steht einem sicheren und flexiblen „durchs Ländle radeln“ nichts mehr im Wege. Dadurch profitieren alle: Mehr Platz in den Garagen und Kellern der Bürger und durch eine gemeinsame Veranstaltung – bei der die Fahrräder übergeben werden - können sich die Bürger und Flüchtlinge kennenlernen.

 

Nähere Informationen zu allen eingereichten Projekten finden Sie unter „Projekte“

 

März 2016